Andreas Schrobitz (*1990)

Andreas Schrobitz (*1990) ist - wie er selbst sagt - eine Steglitzer Pflanze. Er ist in eine große Familie hineingeboren und "große Familie gleich, kann man sagen, können mal auch die Funken sprühen, aber man rauft sich auch wieder zusammen." Seine Kindheit ist geprägt von vielen Ärztebesuchen, die Diagnose ADHS wird denn auch bestimmend sein für seine Kindheit. Er beschreibt wie aus seiner Leidenschaft für die Schauspielerei und der Auseinandersetzung mit seiner Biografie sein Berufswunsch als Erzieher entsteht. 

ADHS

"Meine Kindheit so an sich war geprägt von vielen Ärztebesuchen. Es war keine einfache Kindheit, weil ich habe ADHS. (...)

Hyperaktiv war ich sehr stark. Und sehr ablenkbar, also ich konnte mich schwer fokussieren auf eine Sache und wenn nur ein Vogel  gezwitschert hat draußen am Fenster."

Romy Schneider

"Ja, die Frau die hatte irgend etwas an sich. So eine Schauspielerin gibt es kein zweites mal. Und ich finde es bewundernswert aus welchen familiären Verhältnissen sie gekommen ist. Ich sage auch gerne, das ist eine Seelenverwandte für mich. Ich weiß nicht warum, aber  ich habe ganz viele Punkte, wo ich Parallelen für mich entdeckt habe."

In Watte gepackt

"Ich hatte ein sehr enges Verhältnis zu meiner Mutter.

Es war teilweise ein bisschen zu eng. Ich habe sehr viele Entscheidungen an sie abgegeben und sie sollte für mich entscheiden. Es war dann so ein Prozess, wo ich dann auch gesagt habe, ich bin jetzt für mich und ich bin dann auch mit 18 ausgezogen."